Wichtig! Die WeldExp-Modules-Webanwendung und ihr Lizenzverwaltungssystem befinden sich derzeit in der Entwicklungs- und Testphase. Funktionsweise, Lizenzmodelle und verfügbare Softwarepakete können sich im Verlauf der Entwicklung noch ändern.
Für die frühere, als Desktop-Anwendung geplante Version von WeldExp Modules wurde bereits 2020 ein cloudbasiertes Lizenzverwaltungskonzept erstellt. Das System hat sich seither wesentlich verändert: WeldExp Modules wird heute auch als modulare, im Browser nutzbare Webanwendung entwickelt, daher musste auch die Lizenzverwaltung an diese neue Betriebsumgebung angepasst werden.
Zentrales Element der neuen Lösung ist der Client Licence Manager (CLM), der Benutzerkonto, Produktschlüssel, das abonnierte oder freigegebene Softwarepaket sowie die aktuelle Browsersitzung miteinander verknüpft.
Welche Aufgabe hat der Client Licence Manager?
Der Client Licence Manager ist nicht nur eine Oberfläche zur Prüfung von Produktschlüsseln. Das Modul ist eines der zentralen Elemente der Berechtigungsverwaltung der gesamten WeldExp-Webanwendung.
- prüft, ob der Benutzer über eine aktive und noch nicht abgelaufene Lizenz verfügt;
- weist eine freie Lizenz zu, die für die Anmeldung verwendet werden kann;
- erfasst, ob eine Lizenz derzeit verwendet wird;
- bestimmt das dem Benutzer zugeordnete Softwarepaket;
- stellt anhand des Pakets die Liste der verfügbaren Module zusammen;
- ermöglicht dem Benutzer den Wechsel zwischen seinen eigenen Lizenzen;
- verwaltet Freigabe, Aktivierung und Ablaufstatus der Lizenz.
Die Lizenz ist daher nicht an eine einzelne Programmdatei gebunden. Der Produktschlüssel gehört zu einem Benutzer und zu einem bestimmten WeldExp-Softwarepaket.
Benutzerkonto, Produktschlüssel und Softwarepaket
Für die Nutzung der Webanwendung sind drei voneinander getrennte Elemente erforderlich:
- Benutzerkonto: identifiziert den Benutzer der WeldExp-Datenbank und der Webanwendung.
- Produktschlüssel: verknüpft den Benutzer als eindeutige Kennung mit der für ihn ausgegebenen Lizenz.
- Softwarepaket: bestimmt, welche WeldExp-Module der Benutzer öffnen darf.
Nach der derzeitigen Planung verwaltet das System die Pakete BASIC, PROFESSIONAL, LABORATORY, PREMIUM und STUDENT/TRIAL. Den einzelnen Paketen können unterschiedliche Rechner, Datenbankmanager sowie Produktions-, Labor- und Dateiverwaltungsmodule zugeordnet sein.
Ein detaillierter Vergleich der Pakete ist auf der Seite WeldExp-Softwarepakete zu finden.
Ablauf der Lizenzaktivierung
Ein neuer Produktschlüssel muss vor der ersten Verwendung aktiviert werden. Bei der Aktivierung prüft das System nicht nur das Format des Produktschlüssels, sondern auch, ob der Schlüssel tatsächlich dem angegebenen Benutzer gehört.
| Schritt | Was geschieht? |
|---|---|
| 1. Registrierung | Der Benutzer beantragt Zugang und einen Produktschlüssel. |
| 2. Identifizierung | Der Benutzer gibt seinen Benutzernamen und sein Verbindungspasswort ein. |
| 3. Prüfung des Produktschlüssels | Das System prüft, ob der Schlüssel existiert und dem sich anmeldenden Benutzer gehört. |
| 4. Aktivierung | Das Aktivierungsdatum sowie die Gültigkeitsdauer der Lizenz werden gespeichert. |
| 5. Anmeldung | Die Webanwendung reserviert eine freie, aktive Lizenz für die aktuelle Sitzung. |
Wenn ein Produktschlüssel bereits zuvor aktiviert wurde, erstellt das System keine neue Lizenz. Stattdessen zeigt es die vorhandenen Aktivierungs- und Ablaufdaten an.
Zugang und Produktschlüssel können über die eigene Registrierungsoberfläche von Zenit Programs beantragt werden.

Was geschieht bei der Anmeldung?
Bei der Anmeldung prüft das System zunächst den Datenbankzugang und das Benutzerkonto. Anschließend sucht es nach den aktiven, noch nicht abgelaufenen und derzeit freien Lizenzen des Benutzers.
Wenn mindestens eine nutzbare Lizenz verfügbar ist, reserviert das System sie für die aktuelle Browsersitzung. Bei der Reservierung wird eine eindeutige Sitzungskennung mit dem Produktschlüssel verknüpft.
Ein Produktschlüssel kann gleichzeitig nur einer aktiven Sitzung zugeordnet sein. Derselbe Benutzer kann jedoch über mehrere separate Produktschlüssel verfügen.
Wenn dem Benutzer mehrere freie Lizenzen zugeordnet sind, wählt das System automatisch eine der nutzbaren Lizenzen aus. Das ausgewählte Paket bestimmt anschließend, welche Module angezeigt und welche Anwendungen geöffnet werden können.

Paketbasierte Modulberechtigung
Die Berechtigungsverwaltung von WeldExp Modules weist die Module nicht jedem Benutzer einzeln und manuell zu. Die Lizenz enthält einen Softwarepaket-Code; anhand der zentralen Konfiguration ermittelt das System, welche Module zu diesem Paket gehören.
Beispielsweise kann eine BASIC-Lizenz die grundlegenden Rechner und Datenbankfunktionen bereitstellen, während eine PREMIUM- oder STUDENT/TRIAL-Lizenz Zugriff auf den vollständig konfigurierten Modulsatz gewähren kann.
Die Webanwendung prüft die Modulberechtigung auch serverseitig. Das bedeutet, dass die Kenntnis der direkten Webadresse eines Moduls allein nicht ausreicht, um es zu öffnen: Es sind außerdem eine gültige Anmeldung und die entsprechende Paketberechtigung erforderlich.
Die CLM-Benutzeroberfläche
Der angemeldete Benutzer kann in der Oberfläche des Client Licence Manager die ihm zugeordneten Lizenzen einsehen.

- den Produktschlüssel in maskierter Form;
- das zur Lizenz gehörende Softwarepaket;
- die Gültigkeitsdauer in Tagen;
- das Aktivierungs- und Ablaufdatum;
- den aktuellen Status der Lizenz;
- die Kennzeichnung der aktuell verwendeten Lizenz;
- den Zeitpunkt der letzten Verwendung;
- die Liste der mit dem Paket nutzbaren Module.
Zu den möglichen Status gehören Nicht aktiviert, Aktiv, Aktiv – unbegrenzt und Abgelaufen .
Wechsel zwischen den eigenen Lizenzen des Benutzers
Wenn ein Benutzer Zugriff auf mehrere Softwarepakete oder mehrere separate Produktschlüssel hat, kann er in der CLM-Oberfläche auswählen, welche Lizenz er verwenden möchte.
Beim Wechsel prüft das System zunächst, ob die ausgewählte Lizenz:
- dem angemeldeten Benutzer gehört;
- aktiviert ist;
- noch nicht abgelaufen ist;
- nicht bereits in einer anderen Sitzung verwendet wird.
Die Freigabe der aktuellen Lizenz und die Reservierung der neuen Lizenz erfolgen in einem einzigen koordinierten Datenbankvorgang. Dadurch kann kein Zwischenzustand entstehen, in dem die alte Lizenz bereits freigegeben, die neue aber noch nicht erfolgreich reserviert wurde.
Lizenzfreigabe und automatische Sitzungsverwaltung
Der Benutzer kann seine aktuelle Lizenz in der CLM-Oberfläche auch selbst freigeben. Dieser Vorgang hebt die Lizenzreservierung auf und meldet den Benutzer gleichzeitig aus der Webanwendung ab.
Die Webanwendung sendet außerdem in regelmäßigen Abständen ein Lebenszeichen an den Server. Dadurch wird angezeigt, dass die Sitzung weiterhin aktiv ist, und der Zeitpunkt der letzten Nutzung der Lizenz wird aktualisiert.
Wenn sich eine Sitzung beispielsweise wegen eines Verbindungsabbruchs, eines Browserfehlers oder eines unerwarteten Schließens des Browsers nicht ordnungsgemäß abmelden kann, endet die Übertragung des Lebenszeichens. Das System gibt Lizenzreservierungen ohne Aktivität, die älter als zwanzig Minuten sind, automatisch frei.
Dadurch wird verhindert, dass eine unterbrochene Sitzung einen ansonsten nicht mehr verwendeten Produktschlüssel dauerhaft belegt.
Administrative Lizenzverwaltung
Ein Administrator mit den entsprechenden Berechtigungen kann weitere Vorgänge ausführen:
- eine festhängende oder einer anderen Sitzung zugeordnete Lizenz freigeben;
- eine Lizenz direkt aktivieren;
- eine Lizenz deaktivieren;
- zusammen mit der Deaktivierung die aktive Sitzung beenden.

Administrative Vorgänge sind vom Wechsel der eigenen Lizenzen durch Benutzer getrennt. Ein Administrator kann den Produktschlüssel eines anderen Benutzers nicht in seine eigene Sitzung übernehmen, sondern nur dessen Status verwalten.
Sicherheitsaspekte
Der Produktschlüssel allein gewährt keinen Zugang zur WeldExp-Modules-Anwendung. Für die Nutzung müssen Benutzeridentifizierung, Datenbankzugang, Lizenzgültigkeit und Softwarepaket-Berechtigung gleichermaßen gültig sein.
- Die Abfrage von Lizenzen nach Benutzername ist eingeschränkt.
- Der Produktschlüssel wird in der Lizenzliste in maskierter Form angezeigt.
- Die Lizenzverwaltungsvorgänge sind durch Sitzungs- und CSRF-Schutz abgesichert.
- Der Lizenzwechsel erfolgt innerhalb einer Datenbanktransaktion.
- Administrative Vorgänge unterliegen einer gesonderten Berechtigungsprüfung.
- Beim Öffnen eines Moduls prüft der Server die Paketberechtigung erneut.
Worin unterscheidet sich dies vom früheren System?
Der frühere Lizenzierungsplan ging vor allem von installierten Desktop-Anwendungen und der Lizenzübertragung zwischen Computern aus. In der Webanwendung liegt der Schwerpunkt dagegen auf dem Benutzerkonto, der Browsersitzung und der serverseitigen Lizenzreservierung.
| Frühere Vorstellung | Webanwendung |
|---|---|
| Installierte Desktop-Anwendung | Im Browser nutzbares System |
| An einen Computer gebundene Nutzung | An eine Sitzung gebundene Lizenzreservierung |
| Möglichkeit eines Produktschlüssels pro Modul | Softwarepaketbasierte Modulberechtigung |
| Freigabe beim Schließen der Anwendung | Abmeldung, manuelle Freigabe und automatische Inaktivitätsverwaltung |
| Cloud Licence Module | Client Licence Manager |
Aktueller Stand des Systems
Die Lizenzverwaltung der WeldExp-Modules-Webanwendung ist im Entwicklungsstand bereits funktionsfähig. Produktschlüsselaktivierung, automatische Lizenzreservierung bei der Anmeldung, paketbasierte Modulberechtigung, Lizenzwechsel, Freigabe und administrative Verwaltung wurden in das System integriert.
In den nächsten Entwicklungsphasen gehören unter anderem die Vereinheitlichung der Benutzeroberflächen, die Präzisierung der Fehlermeldungen, die endgültige Festlegung der Lizenzmodelle und breiter angelegte Systemtests zu den weiteren Aufgaben.
Vorstellung der WeldExp-Webanwendung Vergleich der Softwarepakete
WeldExp Modules ist derzeit ein aktiv entwickeltes Softwaresystem. Dieser Beitrag beschreibt den aktuellen Entwicklungsstand des Lizenzverwaltungssystems und ist nicht als endgültiges kommerzielles oder vertragliches Regelwerk anzusehen.